Thursday, March 10, 2011

WIE SALIM SEIN DORF SIEHT ODER BESCHREIBT

Diese folgenden Zeilen über das Dorf Makongeni sind durch Salim geschrieben und vorbereitet mit Hilfe von Mwanajuma; es ist die Antwort auf meine Bitte über seine Leute zu schreiben. Damals, als wir in „Salims“ Dorf eingeladen wurden, hat er mir eine Menge Information gegeben; viel zu viel um alles zu erinnern.

Jedoch habe ich den Eindruck, dass durch die Liebe für seine Leute, diese Beschreibung rosiger ist als die Wirklichkeit die ich gesehen habe. In einem anderen Brief werde ich meine Eindrücke vom Gesichtspunkt eines Europäers beschreiben. Dieser Brief ist buchstäblich übersetzt worden, um den Charakter der Beschreibungsform von Salim so viel wie möglich zu erhalten.

Ich publiziere diesen Brief in großer Dankbarkeit an beide Autoren, und mit Liebe, Respekt und Mitgefühl für und mit den Kenianischen Menschen, besonders den Frauen, Mädchen, Kindern und den wenigen Männern wie Salim, die sich und ihr Leben widmen Veränderung zu bewirken.


EINFÜHRUNG

Makongeni ist ein Dorf, dass sich an der Südküste von Kenia befindet. Das Wort ‘Makonge-ni’ verweist einfach nach ein Platz wo Sisal wächst. Ursprünglich war dieser Platz eine Sisalplantage, und davon ist der Name abgeleitet worden.


Geografische Lage

Das Dorf Makongeni liegt ungefähr 16 km von der Stadt Ukunda entfernt, an Kenias Südküste. Das Dorf liegt an beiden Seiten der Mombasa-Lunga Lunga Straße. Obwohl es nicht weit von Diani Beach, der beliebteste Touristengegend an der Kenianische Küste, entfernt liegt, kommen kaum Touristen in die Nähe dieses Wunders dieses einzigartigen und faszinierenden Ortes.


Die Menschen

Es wohnen ungefähr 2.000 Menschen in diesem Dorf. Die lokalen Ureinwohner sind die Digo. Die Digo stellen einer der größten ethnische Gruppen da die bekannt als Mijikenda. Mijikendas sind die ursprünglichen Bewohner von Kenias Küste und das Volk besteht aus 9 sub-ethnischen Gruppen die eine linguistische und kulturelle Geschichte teilen.

Heutzutage ist das Dorf eine Mischung aus Kulturen von unterschiedlichen Menschen von verschiedenen Teilen des Landes. Obwohl ihre Unterschieden des kulturellen Hintergrundes, leben sie und mischen sich harmonisch unter einander.


Sozioökonomisches Leben

Die Nähe des Indischen Ozeans hat sowohl den sozialen als auch den finanziellen Lebensstil der Makongeni-Menschen sehr beeinflusst.

Das Dorf ist umarmt durch eine freundliche Atmosphäre, wo jeder mit jedem befreundet ist. Die Menschen sind durch einen starken Bund der Bruderschaft verbunden was sie sehr eng mit einander macht. Ungefähr 95 Prozent der Mensch vom Dorf leben unter der Armutsgrenze. Ihr Überleben hängt sehr vom Meer ab sowohl direkt als indirekt. Vielen Jahren sind die Männer die Brotgewinner gewesen, verantwortlich für das unterhalten ihre Familien mit Grundbedürfnissen wie Nahrung, Bekleidung usw. während die Frauen die Verwalterinnen der Familie und dessen Besitz sind.

Ungefähr 50 Prozent der Männer sind Fischer und so 20 Prozent erledigt irgendwelche Sachen die im Dorf gebraucht werden, um ihr tägliches Brot zu verdienen. Der Rest arbeitet entweder in der florierendem Hotel und Touristen Industrie rum Diani Beach oder haben ein kleines Geschäft im Dorf wie zum Beispiel ein Kiosk. Nur sehr wenige Glückliche haben einen Beamtenjob. Bemerke allerdings, dass die meiste Menschen die einen Job haben, Männer sind.

Die Leute von Makongeni sind nicht faul, sie sind fleißig und bestimmt, aber ihr Mangel an Standarderziehung/Bildung verhindert die Möglichkeiten einen Job nah an ihrem Wohnort zu finden. Das hat dafür gesorgt dass sie, und besonders die ältere Leute, sehr bewusst sind wie wichtig Bildung ist. Und jetzt schicken sie Kinder in die Schule um erzogen zu werden. Aber diese Initiative begegnet eine große Herausforderung namens Armut.

Bildungshintergrund

Das nationale Bildungssystem ist 8-4-4, das heißt 8 Jahre Grundschule, 4 Jahr Sekundärstufe und dann eventuell noch 4 Jahre Weiterbildung oder Universität. Es gibt eine Grundschule im Dorf, gebaut worden durch die eigene Kraft des Dorfes. Also können die Einheimische jetzt den Geschmack von westlicher Bildung genießen.

Die meiste Kinder gehen zur Grundschule wodurch sie die Möglichkeit der Basisbildung bekommen. Manche glückliche kriegen die Chance in die Sekundärstufe weitergehen zu dürfen, aber die meisten verlassen die Schule nach der Grundschule weil es keine finanzielle Mittel gibt. Weiterbildung und Uni ist für Eltern aus Makongeni nicht möglich.

Erziehung und Bildung der Mädchen

Die Bildung der Mädchen ist immer noch wie ein Phantom durch die Kombination von Armut, Krankheit und zurückgebliebenen, kulturellen Gebrauchen. Diese, zusammen mit kleineren, jedoch oft auftretenden Faktoren, wie ungewollten Schwangerschaft und frühen Eheschließung, verweigert den Mädchen ihr Recht auf Bildung. Im Gegensatz zu den Jungs befinden sich die meisten Mädchen wegen viele Gründe nicht in der Schule. Viele fangen erst wenn sie viel älter sind, an, weil ihre Arbeit zu Hause, wie das beaufsichtigen der Kleinen, erforderlich ist.

Die alte traditionelle Lebensart die durch die meisten Menschen gelebt wird, bevorzugt immer noch die Jungs über die Mädchen. Das hat in den Mädchen ein Gefühl weniger intelligent und schwächer zu sein als die Jungs, verursacht. Aber die Realität zeigt das Mädchen und Jungens gleichwertig sind und die Mädchen zeigen sogar mehr Potential um in der Gesellschaft funktionieren zu können als die Jungs.

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